Nach einem üppigen englischen Frühstück fuhren wir mit unseren Bussen an verschiedenen Sehenswürdigkeiten Helsingfors vorbei. Wir bestaunten vom Bus aus, die Oper, das Parlament, das Olympiastadion, die Finlandia-Halle - in der heute Abend die Musikgruppe Jethro Tull ein Konzert gibt – die Kaufhäuser und parkten in der Nähe des Marktplatzes, der direkt am Meer liegt. Zuerst bestaunten wir die Statue der Havis Amanda, das Wahrzeichen Helsinkis. Sie steht in einem Springbrunnen, umgeben von vier Seehunden. Wir schlenderten durch den Esplanadenpark. Auf dem Marktplatz hatten noch sehr viele Stände geöffnet. Das Wasser lief uns im Mund zusammen vom Geruch der leckeren Fischspezialitäten. Wir sahen Frauen die Mützen, Handschuhe und Strümpfe strickten um sie zu verkaufen. Besonders gut gefiel Astrid ein Schuh der aus Fell genäht ist, aber sie hat ihn nicht gekauft, er war zu groß. Ebenfalls auf dem Marktplatz steht ein Obelisk der an den Besuch des Zaren Nikolaus und seiner Frau in Finnland erinnert.
Dann fuhren wir mit der Fähre nach Suomenlinna. Suomenlinna ist eine vorgelagerte Insel im Meer. Sie ist die zweitgrößte Seefestung nach Gibraltar und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir schauten uns im Museum einen Film über die bewegte Geschichte der Festung und seines Erbauers an. August Ehrensvärd ein schwedischer Offizier und Baumeister entwarf die Pläne für die Seefestung Sveaborg und hat aus einer öden Felseninsel eine stattliche Anlage mit Hilfe von 7000 Soldaten erbaut. Die Bewohner der Insel mussten sich selbst versorgen weil ansonsten nichts da war. Die Einwohner von Helsinki waren zu arm um sie zu unterstützen. Wir besichtigten noch die Kirche der Festungsanlage. Ihr Turm ist gleichzeitig der Leuchtturm der bis heute in Betrieb ist. Vor der Kirche steht ein Glockenturm mit der allergrößten Glocke Finnlands. Eigentlich wollten wir den Leuchtturm besteigen und läuteten deshalb an einer Tür. Ein Mann erklärte uns, dass das nicht möglich ist, aber er ließ dafür zehnmal für uns die Glocke läuten. Auf der Suche nach einem Cafe wanderten wir an der Küste entlang und ließen uns vom stürmischen Wind durchblasen. Ziemlich erschöpft erreichten wir Piper-Park und fanden das Cafe in dem wir uns stärkten. Um 17.00 Uhr fuhren wir mit dem Wasserbus zurück. Von außen umrundeten wir noch die Uspenski Kathedrale. Mit ihren vielen goldenen Zwiebeltürmchen erinnerte sie uns an den Kreml.
Nach soviel Kultur freuten wir uns auf das Abendessen in unserer Pizzeria Opera.
Jetzt ist es 22.30 Uhr, alle, außer Astrid und Christine die diesen Bericht verfassten, schlafen bereits. Gute Nacht ihr in der fernen Heimat.

2 Kommentare:
Hallo ihr Finnland-bummler, euch weht ja ganz schön der Wind um die Ohren. Aber Donnerwetter, ihr hattet ein Super-Tolles-Programm und habt bestimmt viel zu erzählen. Genießt noch den letzten Tag in Helsinki.
Viele Grüße, auch die Betreuer.
Macht es gut und noch schöne Stunden.
Hei Hei meine lieben Finnland - Urlauber !
Vielen Dank für diesen finnomänalen Urlaub.
Lg Thomas
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